Notfall — so erreichen Sie uns

Wenn es Ihrem Tier akut schlecht geht, zählt jede Minute. Rufen Sie uns an, bevor Sie losfahren — wir sagen Ihnen, was zu tun ist.

Während der Sprechzeiten

Rufen Sie in der Praxis an — Notfälle werden bei uns immer vorgezogen.

089 / 78 58 22 00

Aktuelle Sprechzeiten ansehen

Außerhalb der Sprechzeiten

In dringenden Fällen versuchen Sie es über unsere Notfallnummer — sie ist nach Möglichkeit besetzt, aber keine 24-Stunden-Bereitschaft.

0171 / 372 89 93

Bitte nur in dringenden Fällen. Erreichen Sie uns nicht, fahren Sie direkt zur Tierklinik (siehe unten).

Wenn Sie uns nicht erreichen

Hunde und Katzen: Die Medizinische Kleintierklinik der LMU München (Veterinärstraße 13, 80539 München) hat einen 24-Stunden-Notdienst. Fahren Sie im Notfall direkt und ohne Voranmeldung hin — während des Notdienstes ist die Klinik telefonisch für Tierhalter nicht erreichbar.

Vögel, Kaninchen, Meerschweinchen, Reptilien: Die LMU-Klinik für Vögel, Kleinsäuger, Reptilien und Zierfische (Sonnenstraße 18, 85764 Oberschleißheim) hat einen eigenen Notdienst, erreichbar bis 22 Uhr: 0162 / 256 86 42.

Stand Juli 2026 — aktuelle Hinweise auf vetmed.lmu.de beachten.

So verhalten Sie sich richtig

1

Rufen Sie uns zuerst an

So können wir uns auf Ihr Tier vorbereiten — oder Ihnen sagen, wo Ihrem Tier gerade am schnellsten geholfen wird.

2

Bewahren Sie Ruhe

Ihr Tier spürt Ihre Anspannung. Sprechen Sie ruhig mit ihm und vermeiden Sie Hektik beim Transport.

3

Sichern Sie Ihr Tier für den Transport

Katzen und Kleintiere in eine Transportbox, Hunde anleinen. Vorsicht: Auch das liebste Tier kann bei starken Schmerzen schnappen.

4

Bei Vergiftungsverdacht: Verpackung mitbringen

Nehmen Sie die Verpackung oder Reste des Aufgenommenen mit — und lösen Sie ohne tierärztliche Rücksprache kein Erbrechen aus.

Wann ist es ein Notfall?

Diese Anzeichen sollten Sie immer ernst nehmen. Im Zweifel gilt: lieber einmal zu viel anrufen als einmal zu wenig.

  • Atemnot oder starkes Hecheln in Ruhe
  • Starke Blutung oder tiefe Wunden
  • Krampfanfall oder Bewusstlosigkeit
  • Aufgeblähter, harter Bauch (Verdacht auf Magendrehung)
  • Verdacht auf Vergiftung (z. B. Schokolade, Rattengift, Medikamente)
  • Wiederholtes Erbrechen oder Apathie
  • Fieber zusammen mit deutlicher Schwäche, Schmerzen oder Atemproblemen
  • Plötzliche Lähmung oder starke Schmerzen
  • Harnabsatz nicht möglich (v. a. bei Katern)

Hund hat Schokolade gefressen?

Mit unserem Schokoladenrechner schätzen Sie das Risiko in einer Minute ein — er ersetzt aber keinen Anruf: Im Zweifel rufen Sie zuerst an.

Zum Schokoladenrechner